Gründung

Bereits 2010 hatte Peter Bijvelds die Idee, dass Elektrobusse eine Lösung für verschiedene Herausforderungen sein könnten, wie z. B. für die Luftqualität in Städten und die Nachhaltigkeit. Peter Bijvelds initiierte das Projekt Ebusco als Start-up-Unternehmen in einem damals noch bestehenden Nischenmarkt. Im Unternehmen fand man schnell heraus, dass man sich auf einen Markt konzentrierte, der noch gar nicht existierte. Die Produktidee begann mit einer „perfekten Kombination von elektrischen Komponenten und einem passenden Sortiment an anderen Komponenten“. Im Jahr 2012, zwei Jahre nach der Projektphase, wurde Ebusco BV offiziell gegründet.

Durch die langjährige Erfahrung und das umfassende Know-how haben wir einen gewaltigen Vorsprung

Von Anfang an haben wir beharrlich auf die Entwicklung des besten Elektrobusses hingearbeitet. Die Altlasten, mit denen sich die etablierten Hersteller von Dieselbussen tagtäglich auseinandersetzen müssen, sind kein Hindernis für uns. Wir kombinieren bewährte Technologie, neue Erkenntnisse und flexible Techniken mit einer ausgewogenen Mischung von Menschen aus der Branche und darüber hinaus, um eine innovative und kreative Umgebung zu schaffen. Wir waren der erste europäische Hersteller, der die EU-Typengenehmigung für Elektrobusse erhalten hat!

Unsere „Wir können“-Einstellung hat es uns ermöglicht, von den Räumlichkeiten der Feuerwache in Helmond, wo Ebusco 2012 ins Leben gerufen wurde, zu einem Team von mehr als 200 Mitarbeitern in modernen Geschäftsräumen in Deurne heranzuwachsen. Das Wissen und Können unserer Mitarbeiter wird jetzt eingesetzt, um die Mobilitätslösungen der Zukunft zu entwickeln, zu produzieren und auf den Markt zu bringen.

Zeitleiste

Peter Bijvelds initiiert das Projekt Ebusco als Start-up und legt damit den Grundstein für das heutige Unternehmen.

2010

Ebusco B.V. wird gegründet und beginnt mit der Entwicklung des ersten Prototyps in Helmond. Das ist unter anderem dank eines Innovationskredits des Wirtschaftsministeriums möglich. Mit seinem 12-Meter-Langstreckenbus ist Ebusco der erste europäische Hersteller, der die europäische Typengenehmigung für Elektrobusse erhält. Die ersten Ebusco-Ladesysteme werden ebenfalls 2012 ausgeliefert.

2012

Der erste Ebusco-Bus wird verkauft und direkt in Helsinki (Finnland) in Betrieb genommen. Im gleichen Jahr gewinnt Ebusco den ECW Ecology Award auf der Busworld 2013.

2013

Der Ebusco-Bus 2.0 wird eingeführt. Dieser Bus bietet Platz für 90 Fahrgäste.

2014

Ebusco gewinnt den ECW Ecology Award auf der Busworld 2015.

2015

Die Zero-Emission-Vereinbarung wird unterzeichnet. Die Provinzregierungen und Metropolregionen haben mit der Regierung vereinbart, gemeinsam einen vollständig emissionsfreien regionalen Busverkehr bis 2030 anzustreben. Ab 2025 müssen alle neu angeschafften Busse des öffentlichen Personenverkehrs emissionsfrei sein. ING erwirbt eine nicht beherrschende Beteiligung an Ebusco. ING sieht enormes Marktpotenzial für die Busse von Ebusco. Es wurde ein Innovationspartnervertrag mit den Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) unterzeichnet. Wir arbeiten mit MVG an weiteren Innovationen in den Bereichen Leichtbau-Elektrobusse und selbstfahrende Fahrzeuge.

2016

Eine Partnerschaftsvereinbarung mit der Deutschen Bahn wurde geschlossen, damit Ebusco einen Elektrobus für den Regionalverkehr der Deutschen Bahn in Deutschland entwickelt, der 450 Kilometer ohne Aufladen zurücklegen kann. Zu diesem Zweck unterzeichnet Ebusco einen Kooperationsvertrag mit Deutsche Bahn Region Bus. Gleichzeitig wird ein neuer Montagestandort in China eröffnet, an dem der Ebusco 2.2 montiert wird. Die neu entwickelten Busse vom Typ Ebusco 2.2 können mit einer einzigen Ladung bis zu 450 Kilometer weit fahren. Ebusco wächst und zieht deshalb nach Deurne um, wo es neben einem Bürogebäude auch über eine 7.000 qm große Fabrik verfügt.

2018

Ein zweijähriger Prozess führt zu einem revolutionären und einzigartigen Ansatz bei der Entwicklung von Elektrobussen. Das Ergebnis: Die Einführung unseres Prototyps des Leichtbusses Ebusco 3.0 mit einer vollständig aus Verbundwerkstoffen gefertigten Karosserie.

2019

Ende 2020 liefert Ebusco 156 elektrische Stadt- und Regionalbusse an Transdev, die Muttergesellschaft von Connexxion. Dieser Auftrag hat einen Gesamtwert von ca. 130 Millionen €. Die Busse tragen zu einem saubereren und leiseren Busverkehr in den Regionen Amstelland/Meerlanden und Haarlem/IJmond bei. Dieser Auftrag führte zu der bisher größten zusammenhängenden Stückzahl an emissionsfreien Bussen innerhalb eines Jahres in Europa. Seit 2020 sind mehr als 300 Ebusco-Busse in sieben Ländern Europas im Einsatz, darunter in Großstädten wie Amsterdam, Frankfurt und München.

2020

Die Fabrik wird von 7.000 qm auf 21.000 qm erweitert. Damit soll der Start der Produktion des Busses Ebusco 3.0 in Deurne ermöglicht werden. Das Modell 3.0 wird komplett in den Niederlanden produziert, und Ende dieses Jahres werden die ersten Busse an die Stadtwerke München ausgeliefert. Ebusco gewinnt den JEC Composites Innovation Award 2021 in der Kategorie Automotive & Road Transportation Structural für die Entwicklung seines Busses 3.0 mit Vollverbundkarosserie.

2021